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DRESDEN NAZIFREI 2012

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Am 18. Februar werden sich die Neo- Nazis wieder in Dresden formieren, um der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 zu gedenken und den damit einhergehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“ verbreiten zu wollen. Sie versuchen die geschichtlichen Ereignisse zu verdrehen und die NS-Verbrechen zu verherrlichen.

Dieser Aufmarsch muss aufgehalten werden!
Es sind bisher 3 Busse organisiert worden, die Halt in Mainz und Trier (evtl. Koblenz) machen
Für etwa 10€ kann jede/r mitfahren
→ Meldet euch an!

Anmeldungen an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Abfahrt der Busse: ca. 4:00 Uhr morgens
Abfahrt in Dresden für die Rückfahrt: ca. 18:00 Uhr

Wir fordern:
Den Stillstand dieser oder ähnlicher Veranstaltungen, es darf zukünftig keine Neo- Nazi Aufmärsche mehr geben
Einen funktionierenden Rechtsstaat, in dem jeder Mensch respektiert und akzeptiert wird und Hautfarbe, Herkunft, Familie, körperliche Verfassung oder Glaube keine Rolle mehr spielen → Jede/r muss gleichberechtigt sein
Dass das Gedenken an menschenrechtsfeindliche Aktionen nicht länger geduldet wird

Kommt also alle mit! Bringt eure Familien, Bekannte und Freude mit. Es soll jede/r mit nach Dresden kommen, die/der dazu in der Lage ist!
Nehmt euch frei!

Anmerkung:
Das Bündnis Dresden nazifrei wird auch am 13.2. Aktionen organisieren.
Macht euch mobil! Und seid eventuell sogar bereit, in eigener Organisation bereits eine Woche vorher demonstrieren zu gehen!


 

Petition Wahlaltersenkung in Rheinland-Pfalz

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Zu der aktuellen Diskussion über eine Wahlaltersenkung bei Kommunal- und Landtagswahlen ab 16 gibt es jetzt auch eine Onlinepetition!
Du willst direkt deine Stimme abgeben und mitbestimmen?
Dann unterzeichne auch Du die Petition!

http://openpetition.de/petition/online/wahlalter-ab-16-in-rlp

 

Treffen des Fachforum Wirtschaft und Soziales

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Am 5. Februar um 18 Uhr trifft sich die Grüne Jugend in Form des Fachforum Wirtschaft und Soziales. Wenn ihr Lust habt euch über junggrüne Wirtschafts- und Sozialpolitik zu unterhalten, schaut doch mal in unserer Landesgeschäftsstelle in der Walpodenstraße 5 vorbei. Als Themen werden u.a. die Wirtschaftskrise und das bedingungslose Grundeinkommen behandelt.
InteressentInnen und Mitglieder sind herzlich willkommen!

 

Kommentar aus Koblenz: Deutschland und sein Rassismus

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Zum Thema Rassismus und Alltagsrassismus hat die Grüne Jugend Koblenz einen wichtigen Kommentar geschrieben:

In Deutschland macht sich Entsetzen über die sogenannten „Dönermorde“ breit. Demnach ist bekannt geworden, dass seit 1999 mindestens 10 Menschen mit Migrationshintergrund der rechtsradikalen „Nationalsozialistischen Untergrundbewegung“ zum Opfer gefallen sind. Es überrascht doch kaum, dass so etwas in Deutschland passieren konnte. In einem Land in dem rechtsextremistische Attentate als „Dönermorde“ dargestellt werden und in dem ein Rechtspopulist wie Sarrazin tatsächlich Erfolge vorweisen kann. Einen rassistischeren Titel hätte es wohl kaum geben können, wo doch grade mal zwei der Opfer in Döner-Läden arbeiten und nicht mal alle türkischer Abstammung waren. Es bedarf nun Einiges seitens der Regierung und der Gesellschaft um etwas gegen Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland zu unternehmen.

Während einige mit einem NPD-Verbot nur vom eigentlichen Thema ablenken, machte Christian Wulff tatsächlich einmal einen guten Vorschlag eine öffentliche Gedenkveranstaltung für die Opfer des rechten Terrors stattfinden zu lassen. Wir müssen alle gemeinsam  ein Zeichen gegen rechts setzen um zu zeigen, dass wir Rassismus auf dieser Welt nicht tolerieren und nicht wie die zuständige Bundesministerin das Problem bei angeblichen LinksterroristInnen  und Deutschenhass sehen. Menschen wie Christina Schröder oder Horst Seehofer, der mit dem glorreichen Satz  “Wir werden uns gegen Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme wehren – bis zur letzten Patrone.” auffiel, fördern Rassismus anstatt ihrer Verantwortung als PolitikerInnen gerecht zu werden und für Toleranz und Courage einzutreten.
Doch unsere gesamte Gesellschaft hat eine Verantwortung rechten Parolen entgegen zu treten und sich über so  glorreiche Begriffe wie „Dönermorde“ zu empören.

Wir alle müssen Ausländerfeindlichkeit wie sie uns jeden Tag begegnet, z.B. wenn ein Ausländer neben uns in der Schlange nicht in die Disco kommt, „weil die ja nur Ärger machen“ oder wenn  unser Gegenüber mal wieder von den faulen oder asozialen Ausländern spricht, verurteilen, sonst machen wir Rechtsterrorismus nur zu einem Spiegel unserer Gesellschaft.

 


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