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Seminar: Die Suche nach einem gerechten Wirtschafts- und Gesellschaftssystem

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In einem Hafen an der Westküste Europas döst ein ärmlich gekleideter Fischer in seinem kleinen Boot und wird durch das Klicken des Fotoapparates eines Touristen geweckt. Der Tourist frag den nun wachen Fischer, warum er denn nicht draußen auf dem Meer sei und fische.

Da der Fischer nicht antwortet fragt der Tourist besorgt nach dessen Befinden, doch der Fischer hat nichts zu beklagen und macht es sich wieder gemütlich. Der Tourist hakt noch einmal nach und fragt den Fischer abermals, warum er denn nicht hinausfahre. Der Fischer gibt seinen Widerstand auf und entgegnet, er sei schon draußen gewesen und habe gut gefangen. Der Tourist merkt an, dass der Fischer noch zwei-, drei- oder gar viermal hinausfahren und dann ein kleines Unternehmen aufbauen könnte, um irgendwann eine ganze Fangflotte zu besitzen, bis er sogar das Ausland mit seinem Fisch beliefern würde. Danach könne er am Hafen sitzen und sich ruhig entspannen. Der Fischer entgegnet gelassen, am Hafen sitzen und sich entspannen könne er jetzt schon.

Die "Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral" von Heinrich Böll umreißt die Problematik, die auf dem Wochenendseminar (25.-27.06.2010) Wirtschaftssysteme der GRÜNEN JUGEND RLP in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung RLP behandelt wird.

Es werden ReferentInnen grüne und linke Ideen, die Wirtschaft mit dem Leben des Menschen in Einklang zu bringen, vortragen. Einblick soll vor Allem in den „Green New Deal“, die grüne Antwort auf die Finanz–, Klima– und Wirtschaftskrise, gegeben werden, die „die Klima- und die Wirtschaftskrise als transatlantische Herausforderungen“ sieht. Ziel des Seminars soll es sein, zu informieren und so für gesellschaftliche Ungerechtigkeiten zu sensibilisieren.

Veranstaltungsort ist das Bootshaus am Winterhafen 2 in Mainz.

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, den 25.06.2010 um 16:00 im Bootshaus, mit dem Programm werden wir voraussichtlich um 17:00 starten.

Anmelden könnt ihr euch hier. Sonntag Nachmittag werden wir fertig sein. Ihr werdet voll mit Essen versorgt, Duschen und andere sanitäre Anlagen sind im Bootshaus vorhanden. Vergesst bitte nicht Schlafsack und Isomatte, damit lässt es sich erheblich gemütlicher schlafen!