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Sommercamp 2010 - Thema Afrika

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Liebe Mitglieder und InteressentInnen der Grünen Jugend!

Wir laden euch auch dieses Jahr wieder herzlich zum Sommercamp der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz ein, das dieses Mal vom 6. bis zum 9. August 2010 stattfinden wird. Sommercamp

Die Anmeldung über die Homepage ist nun geschlossen, falls ihr doch noch spontan vorbeikommen wollt, dann meldet euch unter einer der Telefonnummern die im Reader angegeben sind.

Der Ort steht nun fest: Wir zelten auf einem Campingplatz bei Gillenfeld in der Vulkaneifel, direkt am Pulvermaar (http://www.feriendorf-pulvermaar.de). Weitere Informationen werden in diesem Artikel ergänzt, es lohnt sich also, öfter mal reinzuschauen!

Das Sommercamp wird in Kooperation mit der GJ Nordrhein-Westfalen veranstaltet werden. Das Camp beginnt Freitag gegen 17 Uhr mit einem gemeinsamen Essen und Kennenlernspielen beginnen und endet Montag nachmittags. Der weitere Ablauf und welche Workshops es geben wird findet ihr hier nach und nach in den kommenden Wochen.

Oberthema in diesem Jahr ist "Afrika"!

 

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Einverständniserklärung

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Wir werden mit euch gemeinsam die Facetten Bevölkerung, Geschichte, Politik, Wirtschaft, Infrastruktur und Kultur des afrikanischen Kontinentes beleuchten und in Workshops mit ReferentInnen diskutieren. Freut euch außerdem auf gemütliches Beisammensitzen, vegetarisches/veganes Grillen am Lagerfeuer und Geländespiele im Grünen. Aber es wird auch genug Freiraum für gemeinsames Gitarre spielen und Singen am Lagerfeuer, Sport, Baden im Maar, Improtheater, Diskussionen mit anderen Junggrünen oder einfach, um sich ins Gras zu legen und das Leben zu genießen, geben. Wir rechnen mit 30-40 TeilnehmerInnen mit einer Altersspanne von ca. 14-26 Jahren.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 30 EUR (freiwilliger Solibeitrag: 40 oder 50 EUR). Ihr könnt euch davon aber auch ganz oder zum Teil befreien lassen.

Workshops (wird ergänzt):

- Ragna Schmidt-Haupt und Amiram Roth-Deblon : "Mit dem Rad durch Afrika - Auf dem Weg zu Klimaschutzprojekten"

Ragna Schmidt-Haupt (32) und Amiram Roth-Deblon (36) berichten über die Klimaschutzkampagne "Abenteuer Klimaschutz - mit dem Fahrrad zu Klimalösungen in Afrika" (2008 - 2009). Die beiden Erneuerbare Energien Experten werden über Klimaschutzerfolge in Afrika in den 3 Themen Energie, Mobilität und Ökologie berichten und euch dabei mit mitreissenden Bildern und fesselnder Musik durch ihre Abenteuerreise führen. Mit dabei sind Elefanten, Moskitos, Hitze, afrikanische Nobelpreisträgerinnen und eine gebrochene Fahrradfelge.

- Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika

Die schlechte wirtschaftliche Lage macht nicht nur Griechenland sondern auch vielen afrikanischen Ländern zu schaffen. Jürgen Kaiser von erlassjahr.de wird uns etwas zur aktuellen Lage in Afrika am Beispiel verschiedener Länder sagen, zur Armut und Wirtschaftskrise und zur Umsetzung eines fairen und transparenten Schiedsverfahrens, durch das ein Interessenausgleich zwischen Gläubigern und Schuldnern erreicht wird, mit dem beide Seiten leben können. - Gesundheit anhand verschiedener afrikanischer Länder In vielen akfrikanischen Ländern gibt es viele humanitäre Probleme, die meisten davon haben direkt oder indirekt etwas mit Gesundheit zu tun: Armut, Hunger, Aids und andere Krankheiten, mangelnde Hygiene und schlechte Trinkwasserversorgung... Vieles wird durch den Klimawandel noch verschlimmert. Wir wollen die aktuelle Lage in einigen afrikanischen Ländern beleuchten: Was ist in der Vergangenheit schief gelaufen? Wie könnte man die Probleme in Angriff nehmen? Wo ist schon ein guter Ansatz vorhanden? Was haben wir mit all dem zu tun? Mit Krankheiten in Afrika verbindet mensch auch oft Aids, wie sieht es hier aktuell aus? Auf all diese Fragen und auf mehr wollen wir in diesem Workshop eingehen..

- "Unser Blick auf Afrika - neokolonial und eurozentrisch?"

AFRIKA – ist das nicht das Land mit den verhungernden Kindern, den Löwen und den korrupten DiktatorInnen?! Solche oder ähnliche Vorstellungen sind euch sicherlich auch schon begegnet. In unserem Workshop wollen wir uns mit dem sogenannten „Wissen“ über AFRIKA beschäftigen, das durch wissenschaftliche Theorien, mediale Darstellungen, geschichtliche Hintergründe und aktuelle Beziehungen zwischen afrikanischen und europäischen Staaten entstanden ist. Auf der theoretischen Ebene wollen wir uns dabei mit der Idee des „Orientalismus“ von Edward Said auseinandersetzen und fragen, inwiefern auch Blicke auf AFRIKA kolonialistisch und eurozentristisch geprägt sind und welche Folgen das hat. Anschließend möchten wir typische Texte und Bilder unter anderem aus der deutschen Presse zum Thema AFRIKA unter die Lupe nehmen und darüber diskutieren, auf welche Art und Weise Diskurse über AFRIKA positiv verändert werden können. Hierzu werden wir unterschiedliche Beispiele und Strategien vorstellen.

- critical whiteness/Rassismus

Im Workshop werden wir uns mit der sozialen/politischen Kategorie "Weiß" auseinandersetzen. Anhand von Textarbeit und Filmausschnitten werden wir Weiße Privilegien und Abwehrstrategien herausarbeiten, und einen kritischen Umgang mit Weißsein diskutieren. Besonderer Schwerpunkt soll auf Weißsein in der "Entwicklungszusammenarbeit" und auf dem Selbstverständnis Weißer Mehrheitsgesellschaften liegen.

- Frauenpolitik und Frauenbewegung in Afrika (angefragt)

- Südafrika und die Folgen der Fifa-Herren-WM

Die, zum Großteil weiße, Oberschicht lebt in sog. "Gated Communitys", während die schwarze Unterschicht ausserhalb der Mauern sich selbst für den minimalsten Lohn abarbeitet und in einem Existenzminimum lebt. Jahre nach der Apartheid hat sich in Südafrika nicht wirklich etwas verändert: Noch immer sind die Weißen die herrschende Klasse. Die WM wurde von der Bevölkerung als Chance angesehen, das Ansehen und die Ökonomie des Landes zu stärken und Spannungen zwischen den Rassen abzubauen. Wir werden in diesem Workshop diskutieren, was die WM in Südafrika bewirkt hat und inwiefern die Hoffnungen und Wünsche der Bevölkerung erfüllt oder zerstört wurden.

 

Die Teilnahme an den Workshops ist freiwillig.

 

Anreise:

Der Zeltplatz ist mit Bahn und Bus zu erreichen. Am besten sucht ihr euch bei bahn.de eine Verbindung von eurem Wohnort nach "Gillenfeld, Feuerwehrhaus" heraus. Von dort aus sind es knapp zehn Minuten Fußweg. Wenn ihr uns mitteilt, wann ihr ankommt, können wir euch in Gillenfeld abholen. Die Fahrtkosten mit ÖPNV könnt ihr euch zum BahnCard50-Tarif erstatten lassen, RLP-Tickets für mehrere Personen werden komplett erstattet. Ab Mainz könnt ihr euch z.B. der Verbindung um 9.51 Uhr anschließen (11.22 Uhr ab Koblenz), Ankunft in Gillenfeld 13.36 Uhr.

Verpflegung:

Es wird eine vegetarische/vegane Rundumversorgung mit Essen und Getränken (Wasser, Tee, Kaffee) geben. Zum Verkauf angeboten werden Limonaden, Säfte und Bier, sowie Snacks.

Unterkunft:

Wir werden einige Gruppenzelte für euch bereitstellen, damit es aber für alle einen Schlafplatz gibt, wäre es cool, wenn einige von euch ein eigenes Zelt mitbringen würden.

Solltet ihr vorher noch Fragen haben, könnt ihr uns z.B. per E-Mail kontaktieren; die E-Mail Adressen findet ihr auf unserer Homepage (www.gj-rlp.de) unter "Kontakt".

-Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika
-Gesundheit anhand verschiedener afrikanischer Länder
-"Unser Blick auf Afrika – neokolonial und eurozentrisch?"
-Vortrag: "Mit dem Rad durch Afrika - Auf dem Weg zu Klimaschutzprojekten"
-critical whiteness/Rassismus
-Frauenpolitik und Frauenbewegung in Afrika (angefragt)
-Südafrika und die Folgen der Fifa-Herren-WM